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AtemschutzreflexFolgende verschiedenen Meinungen existieren zum Atemschutzreflex (der fälschlicherweise auch als Tauchreflex bezeichnet wird). Bei den Autoren Lilli Ahrend, Uwe Legahn und Anke Raabe-Oetker kann man folgendes nachlesen: Babys haben einen angeborenen Atemschutzreflex. Der Reflex wird durch Wasserberührung im Gesicht ausgelöst, er stoppt die Atemaktivität und schützt die Atemwege vor Wassereintritt. Der Atemschutzreflex verliert sich um den 6. bis 8. Lebensmonat, wann genau ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Manche früher, manche später. Der Atemschutzreflex schützt das Baby nicht vor ganz normalem Verschlucken. Raabe-Oetker: Raabe-Oetker zum Beispiel schreibt, dass der Atemschutzreflex sich nicht durch Tauchübungen automatisch in eine bewusst erlernte Atemtechnik umwandeln lässt. Legahn wiederum, das aus dem unbewusstem Atemschutzreflex durch Lernprozesse ein bedingter Reflex wird. Ahrendt schreibt, dass jeder Mensch sein ganzes Leben lang über einen Mund-Nase-Reflex verfügt, der ebenfalls mit Berührung mit Wasser im Gesicht ausgelöst wird. Legahn: Kopf begießen, noch während des Begießens, wenn das Kind den Mund schließt, auf ein bestimmtes Signal (1-2-3) tauchen, gemeinsam tauchen, langsam eintauchen, damit kein Wasser in Mund und Nase gedrückt wird Ahrendt: Wassergussmethode: schrittweise Gewöhnung mit Hilfe von Wassergüssen über den Kopf, das Baby wird erst eingetaucht, wenn es das Wasser kennen gelernt und angenommen hat (im Gegensatz zu den Anspritz-, Anpust-, Wortbegleittechniken)
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