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Babyschwimmen Infos
Wer veranstaltet Baby - Schwimmkurse
Vor dem ersten Schwimmbadbesuch
Was benötigt mein Baby
Was haben Babies im Wasser an?
Am Abend vor dem Babyschwimmen
Duschen - Babyschwimmen
Wie profitiert mein Baby vom Babyschwimmen
Welches Schwimmbad ist Ideal
Wasserqualität
Wassertemperatur
Wie lange im Wasser bleiben
Warum “nur” 30 Minuten im Wasser
Absolutes Schwimmverbot für Baby bei
Tauchen: Ja oder Nein
Atemschutzreflex
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Infos: Tel. 0351 / 84 00 984 Mobil: 0162 / 27 44 500, per eMail hier...


Wer veranstaltet Baby - Schwimmkurse
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Ankündigungen finden Sie in Hallenbädern, in Familien- und Mütterzentren und ebenso in den Praxen von Kinderärzten und Frauenärzten. Die Kurse werden von Hebammen, Sportlehrern und auch Krankengymnasten geleitet. Bevor Sie mit Ihrem Baby an einem Kurs teilnehmen, sollten Sie für eine Stunde einmal testen können, ob Ihnen die Kursgestaltung zusagt. Wenn Ihnen der Kursleiter kompetent erscheint und Sie und Ihr Baby sich wohl fühlen, steht einer regelmäßigen Teilnahme nichts im Wege.


Vor dem ersten Schwimmbadbesuch

Das Wasser im Schwimmbad ist kühler, deshalb sollten Babys langsam an die Schwimmbad- Wassertemperatur gewöhnt werden. Am besten geschieht das durch das langsame Senken der Temperaturen in der heimischen Badewanne. Zusätzlich sollte "Lieblings" Spielzeug dabei sein. Spielsachen lenken ab, wenn es mal unangenehm spritzt und dieses Spielzeug begleitet als vertrautes Element das Baby ins Schwimmbad.


Was benötigt mein Baby
Babyschale (Babyautositz), darin kann das Baby in der Zeit, wenn sich der Elternteil umzieht, sicher liegen! Aquawindel (Badehose), Bademantel oder großes, dickes Frottetuch, Getränk (und etwas zum Essen), Babyduschgel (das Chlorwasser muss abgespült werden), Hautpflegecreme, Windel und natürlich die eigene Badekleidung nicht vergessen!


Was haben Babies im Wasser an?
Das Baby trägt eine Aquawindel, um zu verhindern, dass das große Geschäft im Wasser landet. Babybadehosen müssen fest am Bauch und an den Schenkeln abschließen. Bitte keinen Badeanzug anziehen, da dieser das wichtigste Wahrnehmungsorgan - die Haut - bedeckt.


Am Abend vor dem Babyschwimmen
Das Baby am Abend vor dem Schwimmtag und nicht vor dem Schwimmen selbst eincremen . Das Baby vor und nach dem Schwimmen duschen. Zu Beginn des Kurses den Kopf aussparen, besser einen Waschlappen mitbringen. Nach dem Schwimmen haben die meisten Babys Hunger. Deshalb sollten sie gestillt werden, oder das Fläschchen bekommen. Das warme Getränk reguliert auch gleichzeitig die Körpertemperatur. Nach dem Trinken fallen die meisten Babys in einen tiefen Schlaf. Zwischen einer Impfung und einer Kursstunde sollten 3 Tage liegen. Die Schwimmstunde würde zur Impfung eine zusätzliche körperliche Belastung sein.


Duschen - Babyschwimmen
Vielen Babys gefällt es nicht. Das hängt damit zusammen, dass der Kopf bei Babys noch knöchern ist. Jeder Wassertropfen, der draufprasselt "hallt", "dröhnt" im Kopf. Deshalb langsam an das Duschen gewöhnen: Erst einmal ohne Kopf (diesen mit einem Schwamm oder Waschlappen abwaschen),  nur ganz kurz und langsam steigern. 

Wie profitiert mein Baby vom Babyschwimmen?
Wer einmal sein Baby aufmerksam beobachtet, merkt, dass sich etwas bewegt. Die Entwicklung Ihres Babys wird ganz nachhaltig gefördert. In der Schwerelosigkeit des Wassers gelingen Ihrem Baby viele Bewegungen leichter als an Land. So trainieren die Kleinen ihre Muskeln und lernen, Bewegungen besser zu koordinieren. Ihr Baby wird Erfolgserlebnisse haben – das trägt ganz wesentlich zur Entwicklung einer selbstbewussten Persönlichkeit bei. Doch Babyschwimmen ist mehr: Der Kontakt mit anderen Kindern, das Gefühl, von Wasser umhüllt zu sein, das Planschgeräusch im Wasser: Das sind unzählige Sinnesreize, die das Gehirn Ihres Babys auf Hochtouren laufen lassen. Im ersten Lebensjahr bilden sich viele Nerven-Verbindungen im kleinen Gehirn, deshalb ist auch dieser Lebensabschnitt für die weitere Förderung wichtig. Auch die Eltern-Kind Beziehung kann durch einen Babyschwimmkurs nachhaltig gestärkt werden. Ihr Kleines merkt, dass Sie immer da sind, es halten und sichern – das gibt Vertrauen.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie mit Ihrem Kind an einem Babyschwimmkurs teilnehmen wollen, beobachten Sie einmal die kleinen Wasserratten. Sie werden feststellen, dass Sie hier die Pure Lebensfreude finden. Die meisten Babys sind gerne im Wasser und haben riesigen Spaß daran

Welches Schwimmbad ist Ideal?
In einem gut gepflegten Schwimmbad riecht es nicht nach Chlor, denn die Halle wird gut belüftet. Der Schwimm-Meister gibt bereitwillig Auskunft über die aktuellen Chlormessungen. Das Oberflächenwasser sollte ständig über eine Rinne ablaufen. Das ganze Schwimmbad sollte einen hygienischen und hellen Eindruck machen. Schön wäre es, wenn ein Laufstall vorhanden ist, dass die Großen ungestört ein paar Bahnen ziehen können. Die Wassertemperatur sollte zwischen 30°-33° C liegen, die Lufttemperatur sollte mindestens 25° C betragen. Sie sollten entsprechendes Spielzeug mit ins Wasser nehmen dürfen und Geschwisterkinder sollten willkommen sein.

Wasserqualität
Eltern sorgen sich häufig um die Wasserqualität und den Chlorgehalt im Schwimmbad. Da allerdings nur Schwimmbäder, die über spezielle Kleinkinderbecken verfügen, Babyschwimmkurse anbieten, besteht wenig Grund zur Sorge. Dort gelten besonders strenge gesundheitsamtliche Vorschriften, welche eine konstante Temperatur und Wasserqualität fordern. Für Kleinkinder wird das Wasser aufwendig gefiltert und aufbereitet. Außerdem ist der Chlorgehalt sehr genau dosiert, so dass er für Babys unbedenklich ist und zugleich der Schutz vor Keimen gewährleistet bleibt

Wassertemperatur
Empfohlen wird für das Babyschwimmen eine Wassertemperatur von 32 - 34°C. Diese Temperatur provoziert eine aktive Bewegung. Wärmeres Wasser lässt die Muskeln entspannen und die Bewegungsimpulse werden verringert. Viele Bäder haben einen Warmbadetag, an dem das Wasser auf ca. 32°C aufgeheizt wird. Meistens sind die Babyschwimmkurse an solch einem Tag. Leider ist ein Warmbadetag für einige Städte nicht mehr wirtschaftlich, deshalb hat das Wasser eine Temperatur von 29 - 30°C.

Die Praxis hat gezeigt, dass man mit den ganz kleinen Babys (8 - 12 Wochen) bei einer Wassertemperatur von ca. 32°C gut ins Schwimmbad gehen kann. Bei einer Temperatur von 29 - 30°C wird empfohlen zu warten, bis das Baby mindestens 6 Monate alt ist. Denn dann bewegt es sich viel selbstständiger im Wasser und kühlt deshalb nicht so schnell aus.

Wie lange im Wasser bleiben?
Das kann von Baby zu Baby unterschiedlich sein. Für die meisten sind 30 Minuten in Ordnung. Einige Babys möchten aber schon nach 20 Minuten wieder aus dem Wasser.
Die Anzeichen für Unwohlsein im Wasser fürs Baby - Fängt es an zu zittern / frieren, wird es quengelig, fühlt es sich unwohl oder bekommt es blaue Lippen? Das sind Anzeichen dafür, das Wasser zu verlassen und das Baby warm einzuwickeln. Ein (warmes) Getränk wird es nun auch dankbar annehmen.

Warum “nur” 30 Minuten im Wasser?
Für Babys gehört auch das Umziehen, das Duschen, ... zum Programm. Alles Zeit, die man für die Babys eigentlich dazuzählen müsste, somit dauert das „schwimmen“ nicht 30 Minuten, sondern bis zu 60 Minuten (je nachdem, wie schnell man beim Umziehen ist). Und das ist für die ganz Kleinen schon anstrengend.

Absolutes Schwimmverbot für Baby bei:
Ohrenentzündungen, Augenentzündungen, Durchfall, Ansteckenden Krankheiten, auch der Begleitperson (erhöhte Ansteckungsgefahr der Babys) Fieber und erhöhter Temperatur, Erkältungskrankheiten

Tauchen: Ja oder Nein?
Die Babys, die im Kurs auch tauchen, lernen später schneller, willentlich die Luft anzuhalten. Jedes Baby verfügt über einen Atemschutzreflex, das heißt, es hält unter Wasser automatisch die Luft an. Die Eltern tauchen mit und halten mit dem Baby Augenkontakt. Sie sollten nicht alleine mit Ihrem Baby tauchen, sondern das nur unter Anleitung eines Kursleiters versuchen. Schließlich soll das Tauchen eine positive Erfahrung für Ihr Kind sein und es nicht erschrecken.
Atemschutzreflex
Folgende verschiedenen Meinungen existieren zum Atemschutzreflex (der fälschlicherweise auch als Tauchreflex bezeichnet wird). Bei den Autoren Lilli Ahrend, Uwe Legahn und Anke Raabe-Oetker kann man folgendes nachlesen: Babys haben einen angeborenen Atemschutzreflex. Der Reflex wird durch Wasserberührung im Gesicht ausgelöst, er stoppt die Atemaktivität und schützt die Atemwege vor Wassereintritt. Der Atemschutzreflex verliert sich um den 6. bis 8. Lebensmonat, wann genau ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Manche früher, manche später. Der Atemschutzreflex schützt das Baby nicht vor ganz normalem Verschlucken.

Raabe-Oetker:
Raabe-Oetker zum Beispiel schreibt, dass der Atemschutzreflex sich nicht durch Tauchübungen automatisch in eine bewusst erlernte Atemtechnik umwandeln lässt. Legahn wiederum, das aus dem unbewusstem Atemschutzreflex durch Lernprozesse ein bedingter Reflex wird. Ahrendt schreibt, dass jeder Mensch sein ganzes Leben lang über einen Mund-Nase-Reflex verfügt, der ebenfalls mit Berührung mit Wasser im Gesicht ausgelöst wird.

Legahn:
Kopf begießen, noch während des Begießens, wenn das Kind den Mund schließt, auf ein bestimmtes Signal (1-2-3) tauchen, gemeinsam tauchen, langsam eintauchen, damit kein Wasser in Mund und Nase gedrückt wird

Ahrendt:
Wassergussmethode: schrittweise Gewöhnung mit Hilfe von Wassergüssen über den Kopf, das Baby wird erst eingetaucht, wenn es das Wasser kennen gelernt und angenommen hat (im Gegensatz zu den Anspritz-, Anpust-, Wortbegleittechniken)

 
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